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.« Oder vielleicht hatte ihm ein Schwarm Nymphen aufgelauert, und er trieb mitten im Regen mit ihnen Unzucht.Sein herrlicher Körper war nackt und seine Muskeln zeichneten sich unter seiner nassen Haut ab.»Aber mir fällt sicher gleich was ein«, log sie.»Was ist, wenn er nicht wiederkommt?«, fragte Ruby.Dann waren sie eindeutig und zweifelsfrei im Arsch.Carrow könnte versuchen, Regin oder Lanthe zu finden, aber sie würde Ruby mit sich in die Bergregion im Zentrum der Insel nehmen müssen.Jedenfalls wäre es noch schlimmer, sie hierzulassen.Und wenn ich nicht wieder zu ihr zurückkomme?»Ich weiß nicht.Dann säßen wir vermutlich ganz schön in der Patsche.« Letzte Nacht noch hatte Carrow darüber nachgedacht, dass sie sich daran gewöhnen könnte, immer einen Dämon um sich zu haben, der alles Mögliche für sie erledigte.Jetzt ärgerte es sie, wie abhängig sie schon von ihm geworden waren.Zum tausendsten Mal zerrte sie an ihrem Wendelring.Sie brauchte ihre Kräfte zurück, und das sofort!»Sollte ich netter zu ihm sein?«»Du solltest netter zu ihm sein, weil er ein guter Mann ist.« Carrow seufzte.Er war gut, ein großherziger, stolzer Dämon.Sie wusste, dass er sie nicht verlassen oder es mit Nymphen treiben würde, während sie schutzlos waren.Was bedeutete … dass er verletzt sein könnte.»Vielleicht ist er ja schon in der Hütte und wartet auf uns.«Der Dämon war nicht in der Hütte.Jetzt machte sie sich richtig Sorgen.Sie hatte Ruby gerade den letzten Energieriegel gegeben, damit sie die Schokoladenstückchen runterknabbern konnte, und mit schwerem Herzen die Karten zu einer Partie Mau-Mau verteilt, als die Tür aufschwang.Er war in Sicherheit! Sie sprang auf die Füße und rannte auf ihn zu.Er blickte über die Schulter hinweg nach hinten und sah sie dann mit gerunzelter Stirn an.»Was?«Du bist in Sicherheit! »Ich hab mir Sorgen gemacht.Wo warst du denn?« Heftig blinzelnd sah sie zu ihm auf und versuchte, sich auf seine Antwort zu konzentrieren.In Sicherheit.Bei uns.»Ich habe nach einem besseren Unterschlupf für uns gesucht.« Er war völlig durchnässt, aber er presste die Lippen nicht mehr ganz so grimmig aufeinander.Carrow legte den Kopf auf die Seite.Ich glaube, es gefällt ihm hier.Dank sei der Göttin dafür.Er entfernte sich von ihr und legte Seile und eine Schaufel ab, die er unterwegs gefunden hatte.Dann schüttelte er seine Haare aus, wie ein Tier, und brachte Ruby damit so zum Lachen, dass sie eine Mundvoll Schokoladenstückchen ausprustete.Hatte er da etwa fast gelächelt, ehe sein Gesicht wieder ernst wurde? »Ihr werdet hierbleiben«, sagte er.»Hier ist es am sichersten.«»Okay, wenn du meinst.«»Aber es könnten andere herkommen.Ich werde ein paar Fallen aufstellen und diesen Landteil abschotten.«»Eine Halbinsel«, meinte Carrow geistesabwesend, um gleich darauf zu wünschen, sie hätte ihn nicht verbessert.»Ähm, das nennt man eine Halbinsel.«»Du willst Fallen aufstellen?«, fragte Ruby mit großen Augen.»Kann ich zugucken?«»Süße, ich denke, er wird sehr beschäftigt sein.«»Das Kind kann mit mir kommen.«»Sie muss nicht mit dir gehen, Malkom.Es könnte gefährlich werden.«Finster starrte er sie an.»Ich würde nie zulassen, dass sie verletzt wird.«»Das weiß ich doch.« Sie vertraute ihm uneingeschränkt, besonders, nachdem er Ruby letzte Nacht sicher zu ihr zurückgebracht hatte, was schon ein Wunder an sich war.»Ich dachte nur …«»Wir sind in einer Stunde oder so wieder da.« Er winkte Ruby zu, die so schnell auf ihn zurannte, dass sie fast ihre Regenjacke vergessen hätte.Carrow war nicht eingeladen? Sie ließen die arme Mutter einfach allein auf der Farm zurück? Beiß dir auf die Zunge.Sie zwang sich zu einem Lächeln, was ihn wiederum die Stirn runzeln ließ.An der Tür blieb er noch einmal kurz stehen und fragte über die Schulter hinweg: »Brauchst du irgendwas?«Dich.Ich möchte wieder geliebt werden.»Im Augenblick nicht.« Als sie fort waren, sah sie sich in der Hütte um.Ob ich wohl in den Zuber passe?37Informationen.Er brauchte Informationen und glaubte, das Mädchen könnte sie ihm liefern.Auch wenn er schon seit Jahrhunderten keinem Kind mehr begegnet war und keine Ahnung hatte, wie er mit einem umgehen sollte.Aber wie schwer konnte das schon sein?Während er einen natürlichen Pfad entlangschritt, rannte sie vollkommen außer Atem neben ihm her, um mit ihm Schritt zu halten, ohne auch nur einmal mit Reden aufzuhören.Sie erinnerte ihn an die Hexe in Oblivion, wie sie mit sich selbst geredet hatte, als sie zu seiner Mine gewandert waren.Aber was erinnert mich nicht an die Hexe? Er hatte den ganzen Vormittag damit vergeudet, vergeblich nach einem Ort zu suchen, der sich besser verteidigen ließe, und immerzu über Carrow nachgedacht, bis er sich gefragt hatte, ob ihn das wohl irgendwann endgültig in den Wahnsinn treiben würde.In seiner feuchtkalten Mine hatte Malkom sie manchmal stundenlang angestarrt und versucht herauszufinden, woran sie wohl gerade dachte, wenn ihr Blick weich wurde.Er hatte es so verdammt aufregend gefunden, mit ihr zusammen zu sein.Bereichernd.Jetzt war das, was er für sie empfand, so schmerzhaft, dass es ihm Angst einjagte.»Setz dich irgendwo hin«, sagte er zu dem Mädchen.»Ich werde hier graben.« Eine Fallgrube würde sich gut auf diesem Pfad machen.Wenn sich nicht so viele feindlich gesinnte Unsterbliche auf dieser Insel herumtreiben würde, hätte er sie für einen guten Ort zum Leben gehalten.Nebel verdeckte die Sonne, und selbst wenn sie einmal auftauchte, wie an dem Tag seiner Gefangenschaft, konnte sich Malkom im Schutz der Bäume bewegen.In dem ausgedehnten Wald, der sie umgab, wimmelte es nur so von Tieren, träge Geschöpfe, die ihn geradezu herausforderten, sie zu erlegen.Noch mehr Beute sprang im Wasser herum und legte es darauf an, gejagt zu werden.Er hatte jetzt schon mehr Blut getrunken als sonst innerhalb mehrerer Tage in Oblivion …Das Kind saß auf einer Wurzel, die oberirdisch wuchs.»Warum gräbst du hier?«»Guter Platz für eine Falle.Damit andere nicht auf die … Halbinsel kommen.«»Warum?«»Jeder, der zu dem Haus kommen will, muss entweder diesen Pfad nehmen oder den einzigen anderen.«»Warum?«Er ignorierte ihre Frage und begann zu schaufeln.»Erzähle mir etwas über Carrow …«»Kannst du wirklich nicht schwimmen? Was bist du von Beruf? Du siehst aus wie ein Feuerwehrmann.« Ihre Augen leuchteten auf.»Feuerwehrmänner haben taube Hunde.« Sie seufzte.»Ich will auch einen Hund haben.«Sie musste Luft holen.Malkom versuchte, ihrem Wortschwall zu folgen, doch mit jeder Sekunde fand er sie verwirrender.»Ruby«, sagte er, um einen ernsten Tonfall bemüht.»Ich möchte, dass du mir einige Fragen über Carrow beantwortest.Hat sie einen Mann?«»So was wie einen Freund? Crow hat jede Menge Freunde.Die hängen immer im Koven rum.«Er umklammerte den Griff der Schaufel so fest, dass er ihn beinahe zu Staub zermalmte.Ich werde ihre Köpfe auf Spieße stecken.»Crow ist eine der hübschesten Hexen, die wir in unserem Koven haben.« Rubys Miene wurde durchtrieben.»Du findest sie auch hübsch.«»Sie ist« – ohnegleichen – »durchaus anziehend«, gab er zurück.»Denken andere gut von ihr?« Oder war sie so verhasst, wie er es gewesen war?»Alle lieben sie, weil sie so lustig ist [ Pobierz całość w formacie PDF ]

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Cheryl Crane [Nikki Harper 01 The Bad Always Die Twice (retai
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